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Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Foto: Olaf Pascheit
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Gegenwart II, 2010, Großprojektion, Hamburger Kunsthalle
Phenomenta, 2007, Fotomontage, Lichtkunstpreis Lüdenscheidt
Villa I, 2003, Vierfachprojektion auf Haus
Villa II, 2003, Vierfachprojektion auf Haus
Interferenzcamping, 2003, Projektion auf Wohnwagen
Interferenzcamping, 2003, Projektion auf Wohnwagen
 


Mit einer zweifachen Diagroßprojektion verwandelt sich die Galerie der Gegenwart bei Einbruch der Dunkelheit in eine dekonstruktivistische Skulptur. Der markante Gebäudekubus wird über eine Perspektivverschiebung destabilisiert.Er mutiert zu einem hybridenVolumen, dessen Erscheinung je nach Blickrichtung stark variiert. Die Überlagerung von Licht und Materie führt in diesem Aufbau zu erstaunlichen Sehstörungen.

Petra Roettig
Doppeltes Präsens
Anamorphose versus Perspektive
Die Galerie der Gegenwart, als markanter, weißer Kubus der Hamburger Kunsthalle bekannt, wurde im Oktober 2010 durch die Lichtinstallation von Hinrich Gross in eine befremdliche, dekonstruktivistische Skulptur verwandelt. In Anspielung auf die grammatische Zeitform Futur II nannte er seine Arbeit Gegenwart II. Der sprachlichen Zwitterform aus Zukünftigem und Vergangenem entsprach die visuelle Doppelwertigkeit seines Seh-Experiments. Das Museum, etwas erhöht gegenüber der Alster gelegen, bot also sowohl seiner Bezeichnung nach eine ideale Plattform als auch als konkrete Projektionsfläche, zumal das Gebäude mit seiner klaren, auf dem Quadrat basierenden Architektur und der hellen Fassade mit horizontalen und vertikalen Fensterbändern einen weithin sichtbaren Markstein im Stadtbild darstellt.
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